adorum: meet media II-2011
Auch in diesem Jahr setzen wir unser Veranstaltungs-konzept „adorum: meet media“ fort – und laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen.
Unter dem Motto „Kommunikationsstrategien & Marketingplanung 2012“ steht der nutzbringende Wissens- und Erfahrungsaustausch unter Marketingentscheidern, Vermarktern und Dienstleistern der Finanzbranche im Mittelpunkt des Events.
Kurzmitteilungen: Xing, Deutsche Bahn, Green IT
Relaunch bei Xing
Das Business-Netzwerk Xing unterzieht sich einem fundamentalen Umbau und startet im Juni 2011 mit neuer Seitenstruktur und vereinfachter Navigation. Ähnlich wie bei Facebook rücken die Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Veränderungen präsentiert Xing auf einer Sonderseite.
XING
Neue Social-Media-Aktivitäten bei der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn will ihr Engagement im Social Web verstärken. Das Unternehmen soll damit näher an die Kunden gebracht werden. Ob dieser zweite Versuch nach der letztjährigen Chefticket-Aktion gut geht, wird bei t3n diskutiert.
t3n News
Green IT: Wie viel Strom verbraucht das Netz?
Die großen IT-Unternehmen wie Google und Facebook verbrauchen enorme Mengen an Energie. Ökologische Nachhaltigkeit spielt dabei bislang kaum eine Rolle. Durch räumliche Distanz und Abstraktheit der Cloud fehlt bei den Endverbrauchern das Bewusstsein; ein blinder Fleck im Auge der digitalen Gesellschaft.
ZEIT Online
ASB Bank pusht ihre Facebook-Filiale
Die neuseeländische Bank belässt es nicht bei der bloßen Präsenz im sozialen Netz sondern verfügt über die weltweit erste Facebook-Filiale. Hier können sich die Kunden via Facebook-App direkt mit ihren Bankberatern austauschen. Hype oder realistisches Geschäftsmodell?
Social Banking 2.0
Online bringt mehr als Fernsehen
Onlinewerbung ist im Kampagnenmix zu Unrecht unterrepräsentiert. Eine Studie von Yahoo Deutschland hat ergeben, dass sich die Zahl der Produktkäufe durch Onlinewerbung stärker steigern lässt als durch TV und Print.
internetworld.de
Ein Herbst voller Neuigkeiten
Idealerweise haben wir verstanden unsere Social Media Präsenz nicht einem überdimensionalen Tupper-Abend nachzuempfinden. Ferner ist es durch das Überangebot an Plattformen wichtig, fokussiert zu bleiben wo man welche Zielgruppe erreichen möchte. Doch selbst mit Augenmerk auf die „Großen“, ist es mit dem einmaligen Einrichten eines Kontos bei Facebook oder Twitter nicht getan. Auch hier gilt es, mit dem beständigen Wandel Schritt zu halten. Das Potential und die Möglichkeiten der von Facebook neu herausgebrachten „Orte“-Funktion, einem Lokalisierungsdienst, der es dem User ermöglicht seinen genauen Standort in Statusmeldungen zu integrieren, sind bisher nur zu erahnen.
Auch wer sich bei Twitter bereits heimisch fühlte, darf die Ohren wieder spitzen: Der Mikroblogging-Dienst wird in den nächsten Wochen mit komplett neuem Design und veränderter Handhabung erscheinen. Gleichzeitig nehmen die Gerüchte über Googles Versuch sich im Social Web zu etablieren, nicht ab. Zwar scheint es, dass sich der Suchdienst mit einem Format namens „Google Me“ mehr um eine Integration vorhandener Dienste bemüht und weniger um eine neue Art von Netzwerk, was die Spannung darauf allerdings nicht schmälert. Aber wie TippEx mit „hunter shoots bear“, einer interaktiven und viralen Kampagne auf YouTube, zeigt, ist dem Ideenreichen auch auf bestehenden Netzwerken die gewünschte Mundpropaganda (in Form von Status-Updates, Retweets und Blogs) garantiert.
Gegen Jahresende, so die Vorhersagen, durchbricht die klassische Online-Werbung erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro, während Display-Werbung auf Mobiltelefonen eine Steigerung um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres erfahren soll. Es wird also nicht direkt einfacher, geschweige denn billiger, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Denjenigen aber, die es schaffen mit Ideenreichtum, Kreativität und dem richtigen Kommunikations-Mix zu überzeugen, werden es Blogger, Facebooker oder Twitterer mit Kommentaren, Verlinkungen und vielleicht auch mit ein bisschen Hype danken.
Wenn Videos zu Viren werden
Sie werden verlinkt, verschickt, gepostet und millionenfach geklickt; die Rede ist von viralen Werbespots, die dieser Tage auf zahlreichen Seiten in einer aktuellen Top Ten gewürdigt werden. Interessant ist, dass es unter den meistgesehenen Filmen um Produkte geht, die für sich genommen weder “hip”, noch “trendy” oder “stylish” sind. Schließlich gilt es bei der erfolgreichsten Video-Reihe “Will it blend?“, Gegenstände des täglichen Gebrauchs durch einen Küchenmixer zu jagen. Ob iPad, Golfball oder Vuvuzela – Firmengründer Tom Dickson shreddert so ziemlich alles, was ihm in seiner Fernsehküche in die Finger kommt oder von seinen Fans explizit gewünscht wird.
Ein weiteres Beispiel für ein recht gewöhnliches Produkt ist die “Old Spice“-Kampagne, in der ein sexy Männermodel das traditionsreiche Eau de Toilette (das es immerhin schon seit 72 Jahren gibt) in ein zeitgemäßes Online-Umfeld und auf Platz drei der Viral-Charts katapultiert. Die Videos sind im höchsten Maße unterhaltsam, müssen das aber nicht zum Selbstzweck allein bleiben, wie die unter anderem Verkaufszahlen zeigen. So wird der Kampagne zugeschrieben den Umsatz in den letzten Monaten erheblich gesteigert zu haben. Zwar wird auch über das genaue Umsatzplus und den Einfluss anderer Marketingmaßnahmen gestritten, von der Hand weisen lässt sich die sympathiesteigernde Wirkung dieser Videoclips wohl kaum. Kreativ und witzig bleiben sie allemal.
PR goes Social Media
Kommunikation und Werbung via Social Media werden neuesten Prognosen zufolge auch 2010 weiter an Bedeutung gewinnen. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) kam zu diesem nicht ganz unerwarteten Schluss aufgrund der eigenen Studie „Prozente im Trend“. Über 80 Prozent der Teilnehmer erkennen eine positive Entwicklung der Social Media-Budgets in diesem Jahr.
Wozu wird Social Media nun verwendet? Den Befragten zufolge vornehmlich um die eigen Marke zu pushen oder PR-Maßnahmen zu lancieren. Doch auch Aspekte wie Customer Relationship Management, also das Pflegen von Kundenbeziehungen, Feedback und Support spielen zunehmend eine große Rolle.
Für die BVDW-Umfrage wurden fast 200 verschiedene Meinungen eingeholt, darunter vorwiegend von Agentur-Vertretern mit Schwerpunkt auf Online-Werbung sowie von Internet-Dienstleistern, Portalbetreibern, Publishern und Online-Händlern.
Werbung auf Facebook: Statt Keywords – „Likes & Interests“
„Man soll nichts unversucht lassen“ heißt es im Volksmund. Unter diesem Motto startet Facebook diese Woche einen taktisch äußerst klugen Schachzug in Richtung Google AdWords – und duelliert damit auf einem äußerst spannenden Feld: Werbeanzeigen online.
Facebook Ads wird sich bei der Definition von Schlagwörtern in Zukunft eben NICHT mehr auf Schlagwörter beschränken, viel mehr soll die Zielsuche nach „Likes & Interests“ erfolgen. Facebook Ads verwendet hierzu einen Algorithmus um seine User in bestimmte Zielgruppen einordnen zu können. Es wird sozusagen ein Pool an Interessen generiert und daraus verschiedenste Interessensgruppen gebündelt. Für den Werbenden auf Facebook bedeutet dies effizientere Ergebnisse, da Vorlieben der User (im Gegensatz zu einfachen Suchbegriffen) leichter vorherzusehen sind. Interessensgebiete werden vom Facebook-User gegebenenfalls bei der Registrierung definiert.
Im Falle Facebook ist diese Umbenennung sowohl als Abgrenzung von Google AdWords als auch ergebnisbedingt sehr klug, da der Facebook-Werbekunde viel eher die Interessen des Users aufspüren möchte, als Keywords seiner Suche zu belegen. Außerdem handelt es sich bei dieser Community doch weniger um eine Suchmaschine als um eine Vergnügungsseite.
Der Haken an der Sache:
Verfälschte Angaben. Laut Angaben durch All Facebook geben User „relativ wahrheitsgemäße Informationen“ in ihren Profilen an. Der Trend zum Datenstriptease stößt aber bei vielen Usern auf taube Ohren, das heißt viele verwenden nur teilweise richtige Angaben, beziehungsweise vermeiden es zu viel von sich preiszugeben.
Ob es Facebook mit diesem Ansatz gelingen wird, die Werbetreibenden von Google weg zu locken, bleibt abzuwarten. Die Verfolgungsjagd gewinnt jedenfalls an Fahrt.
Quelle: t3n
Möge die Macht online sein
Gestern war eine Anzeige in den Klatschblättern dieser Welt noch top of mind und heute zählt ein Rich Media Banner schon zu den Basics wenn es um Werbekampagnen geht. Dieser Online-Switch bzw. die Bereicherung um die Komponente Web 2.0 bleibt nicht unerkannt: Die Bruttowerbeinvestitionen online sind 2009 auf 4,1 Milliarden Euro gestiegen, das bedeutet ein Wachstum von 12 Prozent und somit mehr als zu Beginn des Jahres prognostiziert (horizont.net).
Und was ist daran jetzt erstaunlich? Das Internet hat in Sachen Bruttowerbeausgaben mit einem Marktanteil von 16,5 Prozent nun die Publikumszeitschriften überholt – wohlbemerkt innerhalb eines Krisenjahres. Somit steht das Web an dritter Stelle; hinter Zeitungen und der bislang ungeschlagenen Mediengattung TV. Ein Vertrauensbeweis seitens der Werbetreibenden, der sich bezahlt machen wird. Mit Garantie.
Alle Daten: Online Vermarkterkreis (OVK, PDF-Dokument)

