Alle Artikel mit dem Schlagwort Facebook

Kurzmitteilungen: Xing, Deutsche Bahn, Green IT

Relaunch bei Xing
Das Business-Netzwerk Xing unterzieht sich einem fundamentalen Umbau und startet im Juni 2011 mit neuer Seitenstruktur und vereinfachter Navigation. Ähnlich wie bei Facebook rücken die Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Veränderungen präsentiert Xing auf einer Sonderseite.
XING

Neue Social-Media-Aktivitäten bei der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn will ihr Engagement im Social Web verstärken. Das Unternehmen soll damit näher an die Kunden gebracht werden. Ob dieser zweite Versuch nach der letztjährigen Chefticket-Aktion gut geht, wird bei t3n diskutiert.
t3n News

Green IT: Wie viel Strom verbraucht das Netz?
Die großen IT-Unternehmen wie Google und Facebook verbrauchen enorme Mengen an Energie. Ökologische Nachhaltigkeit spielt dabei bislang kaum eine Rolle. Durch räumliche Distanz und Abstraktheit der Cloud fehlt bei den Endverbrauchern das Bewusstsein; ein blinder Fleck im Auge der digitalen Gesellschaft.
ZEIT Online

ASB Bank pusht ihre Facebook-Filiale
Die neuseeländische Bank belässt es nicht bei der bloßen Präsenz im sozialen Netz sondern verfügt über die weltweit erste Facebook-Filiale. Hier können sich die Kunden via Facebook-App direkt mit ihren Bankberatern austauschen. Hype oder realistisches Geschäftsmodell?
Social Banking 2.0

Online bringt mehr als Fernsehen
Onlinewerbung ist im Kampagnenmix zu Unrecht unterrepräsentiert. Eine Studie von Yahoo Deutschland hat ergeben, dass sich die Zahl der Produktkäufe durch Onlinewerbung stärker steigern lässt als durch TV und Print.
internetworld.de

17. Mai 2011  |  Veröffentlicht in Allgemein, Blog  |  Keine Kommentare

Ein Herbst voller Neuigkeiten

Idealerweise haben wir verstanden unsere Social Media Präsenz nicht einem überdimensionalen Tupper-Abend nachzuempfinden. Ferner ist es durch das Überangebot an Plattformen wichtig, fokussiert zu bleiben wo man welche Zielgruppe erreichen möchte. Doch selbst mit Augenmerk auf die „Großen“, ist es mit dem einmaligen Einrichten eines Kontos bei Facebook oder Twitter nicht getan. Auch hier gilt es, mit dem beständigen Wandel Schritt zu halten. Das Potential und die Möglichkeiten der von Facebook neu herausgebrachten „Orte“-Funktion, einem Lokalisierungsdienst, der es dem User ermöglicht seinen genauen Standort in Statusmeldungen zu integrieren, sind bisher nur zu erahnen.

Auch wer sich bei Twitter bereits heimisch fühlte, darf die Ohren wieder spitzen: Der Mikroblogging-Dienst wird in den nächsten Wochen mit komplett neuem Design und veränderter Handhabung erscheinen. Gleichzeitig nehmen die Gerüchte über Googles Versuch sich im Social Web zu etablieren, nicht ab. Zwar scheint es, dass sich der Suchdienst mit einem Format namens „Google Me“ mehr um eine Integration vorhandener Dienste bemüht und weniger um eine neue Art von Netzwerk, was die Spannung darauf allerdings nicht schmälert. Aber wie TippEx mit „hunter shoots bear“, einer interaktiven und viralen Kampagne auf YouTube, zeigt, ist dem Ideenreichen auch auf bestehenden Netzwerken die gewünschte Mundpropaganda (in Form von Status-Updates, Retweets und Blogs) garantiert.

Gegen Jahresende, so die Vorhersagen, durchbricht die klassische Online-Werbung erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro, während Display-Werbung auf Mobiltelefonen eine Steigerung um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres erfahren soll. Es wird also nicht direkt einfacher, geschweige denn billiger, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.  Denjenigen aber, die es schaffen mit Ideenreichtum, Kreativität und dem richtigen Kommunikations-Mix zu überzeugen, werden es Blogger, Facebooker oder Twitterer mit Kommentaren, Verlinkungen und vielleicht auch mit ein bisschen Hype danken.

1. Oktober 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Bei akuten Beschwerden: Twitter und Facebook

In Zeiten von Krisen, Katastrophen oder plötzlichen Skandalen ist König Kunde normalerweise derjenige, der das Nachsehen hat. Kein Wunder, bleibt ein großer Anteil an wichtigen Informationen nicht selten nur den Verursachern vorbehalten. Vielmehr sollte aber der Konsument, sozusagen an der Front des Geschehens, über aktuelle Tatbestände Bescheid wissen. Jüngste Beispiele zeigen, wie man seine Kunden und alle Interessierten mittels gängiger Echtzeit-Medien in Windeseile auf den neuesten Stand bringen kann.

Neun Tage nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Pazifik eröffnete deren Leasingnehmer BP eine Facebook-Page, die als Sprachrohr des Konzerns im Rahmen der Aufräumarbeiten fungieren sollte. Täglich meldeten sich BP-Mitarbeiter mit Updates inklusive Fotos und Einsatzplänen zur Eindämmung des Schadens. Heute, knapp eineinhalb Monate nach dem Unglück, zählt die Seite fast 30.000 Fans. Zusätzlich wurden die Neuigkeiten über Twitter und aktuelle Fotos via Flickr publiziert.

In gleicher Manier bemühte sich die Lufthansa Deutschland mit ihrem Twitter-Account um vermeintlich festsitzenden Kunden unter der Aschewolke. Mehrmals täglich zeigte das Twitter-Profil den neuesten Stand über gestrichene und planmäßige Flüge und reagierte auf direkte Anfragen der Twitterati – mehr als 25.000 Follower sind der Lohn für diesen vorbildlichen Kundenservice der anderen, der neuen Art.

Einige Unternehmen haben mittlerweile auch begriffen, dass gutes Beschwerdemanagement fast ausnahmslos zu stärkerer Kundenbindung führt. Telekom_hilft bietet via Twitter Kunden-Support zur schnellen Behebung von technischen Problemen seiner Kunden. Sieben Mitarbeiter kümmern sich mit sehr persönlichen Meldungen kontinuierlich um Kundenanfragen und bieten allgemeine Unterstützung.

An dieser Stelle sei also erwähnt: Nicht für alles bietet das Web 2.0 eine Lösung, an einer Stelle aber ganz bestimmt – mentale Schadensbegrenzung in Echtzeit.

1. Juni 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Social Media & die Macht des Konsumenten: Blümchen vs. Mehrzad

Zunächst mag es albern klingen: Gegner von Dieter Bohlen und seinen Superstars versuchen derzeit den aktuellen DSDS-Gewinner-Song vom Spitzenplatz der Charts zu verdrängen. Und das ausgerechnet mit einem 15 Jahre alten Song von “Blümchen” aka Jasmin Wagner.

Auf den zweiten Blick ist diese Art des über Social Networks organisierten Protests faszinierend und effektiv zugleich. Eine entsprechende Facebook-Gruppe “BLÜMCHEN (Boomerang) vs. DSDS |Boykott| Deutschland sucht den Superstar” ist innerhalb weniger Wochen auf aktuell über 18.300 Mitglieder (!) angewachsen. Tendenz: stark steigend. Darüber hinaus ist der zugehörige Protest-Song in zahlreichen Download-Charts wiederzufinden. In Apples iTunes-Store rangiert “Boomerang” momentan auf dem zweiten Platz der Single Top-Ten.  In England war eine ähnliche Aktion übrigens erfolgreich. Hier verdrängte der Boykott-Song “Killing In The Name” von Rage Against the Maschine den Gewinner-Song der Castingshow X-Factor zumindest zeitweise vom Spitzenplatz der Charts.

Das explosionsartige Wachstum der Protest-Gruppen auf Facebook und StudiVZ sowie die ungeahnte Renaissance dieses “Hits” der 90er Jahre zeigen vor allem eines: unterschätze niemals die Macht des Konsumenten. Erst recht nicht in Zeiten von Social Media.

21. April 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Klar zum Entern! Die eigene Fanseite in der Hand von Feinden.

Immer wieder müssen Unternehmen sehr schmerzlich erfahren, dass der Austausch in Sozialen Netzwerken keine Einbahnstraße ist. Wer über Facebook, Twitter & Co. einfach nur PR-Statements platzieren will, wird meist schnell und gnadenlos dafür abgestraft. Aber was tun, wenn Fans plötzlich meutern? Wie verhalten, wenn sich nicht nur “Freunde”, sondern auch Feinde unter die Kommentatoren mischen? Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat diese Facette des Social-Media-Engagements mit voller Härte kennenlernen müssen.

Seit Mitte März wird der Vorwurf laut, Nestlé würde für den Schokoriegel “Kitkat” Palmöl verwenden, wofür nicht nur tropischer Regenwald abgeholzt, sondern auch der Lebensraum von bedrohten Orang-Utans vernichtet werden würde. Seitdem muss Nestlé erleben wie Umweltschützer auf der eigenen Fanseite sturmlaufen, zum Produkt-Boykott aufrufen oder auch wie zahlreiche Anti-Nestlé-Seiten entstehen. Dass eine Zensur solcher Kommentare es nur noch viel schlimmer macht und diese  “Facebook-Falle” nicht entschärfen kann, ist heute auf SPIEGEL ONLINE nachzulesen.

Die Chancen, die Soziale Netzwerke für Unternehmen bieten, sich direkt mit ihren Kunden, Nutzern, eben ihren “Fans” austauschen zu können, bleiben unbestritten. Deutlich wird jedoch auch, dass dieser Austausch authentisch, konsequent und ehrlich geführt werden muss. Social-Media-Kommunikatoren müssen eben auch immer ein Stück weit Krisenmanager sein…

16. April 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Werbung auf Facebook: Statt Keywords – „Likes & Interests“

„Man soll nichts unversucht lassen“ heißt es im Volksmund. Unter diesem Motto startet Facebook diese Woche einen taktisch äußerst klugen Schachzug in Richtung Google AdWords – und duelliert damit auf einem äußerst spannenden Feld: Werbeanzeigen online.

Facebook Ads wird sich bei der Definition von Schlagwörtern in Zukunft eben NICHT mehr auf Schlagwörter beschränken, viel mehr soll die Zielsuche nach „Likes & Interests“ erfolgen. Facebook Ads verwendet hierzu einen Algorithmus um seine User in bestimmte Zielgruppen einordnen zu können. Es wird sozusagen ein Pool an Interessen generiert und daraus verschiedenste Interessensgruppen gebündelt. Für den Werbenden auf Facebook bedeutet dies effizientere Ergebnisse, da Vorlieben der User (im Gegensatz zu einfachen Suchbegriffen) leichter vorherzusehen sind. Interessensgebiete werden vom Facebook-User gegebenenfalls bei der Registrierung definiert.

Im Falle Facebook ist diese Umbenennung sowohl als Abgrenzung von Google AdWords als auch ergebnisbedingt sehr klug, da der Facebook-Werbekunde viel eher die Interessen des Users aufspüren möchte, als Keywords seiner Suche zu belegen. Außerdem handelt es sich bei dieser Community doch weniger um eine Suchmaschine als um eine Vergnügungsseite.

Der Haken an der Sache:

Verfälschte Angaben. Laut Angaben durch All Facebook geben User „relativ wahrheitsgemäße Informationen“ in ihren Profilen an. Der Trend zum Datenstriptease stößt aber bei vielen Usern auf taube Ohren, das heißt viele verwenden nur teilweise richtige Angaben, beziehungsweise vermeiden es zu viel von sich preiszugeben.

Ob es Facebook mit diesem Ansatz gelingen wird, die Werbetreibenden von Google weg zu locken, bleibt abzuwarten. Die Verfolgungsjagd gewinnt jedenfalls an Fahrt.

Quelle: t3n

12. März 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Google weiß alles. Weiß Facebook mehr?

Um das Bild der „Datenkraken“ zu bemühen, könnte der Datensammeleifer von Google und Facebook schnell zu einem Kampf der Titanen werden. Wie sich auf FAZ.NET aktuell nachlesen lässt, sind mittlerweile Facebook-Verweigerer längst nicht mehr vor der Datenerfassung sicher. Wer sich darüber nun aufregen mag, gilt möglicherweise als vollkommen altmodisch, denn wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unlängst feststellte ist Privatsphäre einfach nicht mehr zeitgemäß.

12. Februar 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

Facebook löst Google als News-Reader ab

Für die einen ist Facebook eine Pinnwand, eine digitale Schweinezucht und einfach nur eine Community für Exhibitionisten. Für andere ist Facebook mittlerweile Informationsmedium Nummer 1. Denn natürlich sind mittlerweile alle wichtigen Medien mit eigenen Seiten auf Facebook vertreten, so dass sich Nachrichten und Kommentare mühelos in den eigenen Live-Feed einbinden lassen. Den Rest erledigen unzählige Status-Updates von Freunden und Bekannten, mittels derer sich auch Nischen-Themen schnell als virales Lauffeuer verbreiten können.

Da verwundert es nicht, dass Facebook angesichts der riesigen Community (aktuell ca. 400 Mio. Mitglieder weltweit) angeblich Google-News als Quelle für Nachrichten- und Medienportale überholt hat. Damit setzt sich offenbar ein seit Jahren vorhergesagter Trend durch: die individualisierte Rezeption von Nachrichten. Im Web 2.0 b(r)aut sich jeder seinen individuellen Nachrichtenstrom zusammen.

10. Februar 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

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