adorum Snapshot: Kurzer Februar lässt Besucherzahlen schrumpfen
Einmal im Monat veröffentlichen wir für unsere Kunden den „adorum Snapshot“. Der kleine Bruder unseres „BigPicture“ wertet regelmäßig aktuelle Daten zur Reichweite der größten Finanzportale Deutschlands aus. Es geht hierbei vor allem um die Veränderung von Visits und Page Impressions im Vergleich zum Vormonat, die für Werbetreibende bei der Optimierung von Mediaplanungen besonders interessant sein können.

Viele der ausgewerteten Portale bekamen zu spüren, dass der Februar der kürzeste Monat des Jahres ist – wenn auch nur ein bis zwei Tage gegenüber den anderen Monaten fehlen. So muss der Großteil der Portale leichte Einbußen bei den Visits hinnehmen. Hinsichtlich der Page Impressions (siehe Grafik) verzeichnet rund die Hälfte der Seiten einen Rückgang, während sich lediglich Börse Frankfurt und Manager Magazin über fast 20%, bzw. 10% Zuwachs bei den Seitenabrufen freuen können. Auf dem dritten Platz finanzen.net. Die mit Abstand stärksten Einbußen verzeichnet das Online Portal der Financial Times Deutschland mit einem Rückgang von -12,62 Prozent.
In Bezug auf die Visits sei hier noch Folgendes erwähnt: finanzen.net bleibt mit 18,02 Mio. Besuchen im Februar, wie auch in den Vormonaten, unangefochtener Spitzenreiter.
Sollten wir mit diesen Zahlen ihr Interesse geweckt haben, schicken Sie uns einfach eine Mail an research@adorum.de. Wir freuen uns auf Ihre Fragen!
In aller Kürze: neue Unique-User-Zahlen für die wichtigsten Finanzwebsites
Die neuen AGOF “internet facts 2010-I” sind seit heute früh veröffentlicht. Die Unique User-Zahlen (nach neuer Berechnungsmethode!) der wichtigsten Finanzwebsites finden Sie in der nachfolgenden Übersicht (Angaben in Mio.):
1,81 – Handelsblatt.com
1,31 – FTD.de
1,23 – finanzen.net
1,01 – manager-magazin.de
0,93 – OnVista
0,77 – wallstreet:online
0,61 – finanznachrichten.de
0,55 – ARIVA.DE
0,29 – Telebörse.de
0,26 – finanztreff.de
0,24 – boerse-online.de
0,19 – boerse.de
0,18 – Der Aktionär
Alles zurück auf “Los!”
Gestern Abend Torjubel, heute Reichweitenjubel. Heute erscheinen die neuen internet facts der AGOF und nicht nur das; heute beginnt gewissermaßen eine neue AGOF-Zeitrechnung. Denn die AGOF hat gravierende Veränderungen in der Grundgesamtheit ihrer quartalsweisen Untersuchung festgestellt und wird heute Unique-User-Zahlen veröffentlichen, die nur schwer vergleichbar mit denen des Vorquartals sein werden.
Dies sei zum einen dem Umstand der weiter stark gewachsenen Internetnutzerschaft geschuldet und – noch viel wichtiger – trägt zum anderen dem sogenannten Multi-Client-Modell Rechnung. Internetnutzer sitzen heute eben nicht mehr still vor dem heimischen PC, sondern surfen via UMTS beim Bahnfahren, sitzen mit dem Netbook im Biergarten oder shoppen mit dem iPhone. Der dritte Grund ist die Neudefinition der Grundgesamtheit, die zukünftig zur AGOF-Erhebung aus Deutschen, EU-Ausländern und anderen deutschsprachigen Ausländern bestehen wird.
Wir sind jedenfalls auf diese Art des Neuanfangs gespannt und freuen uns bereits auf den Reichweitenjubel von Internetseiten und Vermarktern. Genaues Hinschauen lohnt sich dieser Tage also ganz besonders.

