Juni: Willkommen im Sommerloch

Der Juni war für alle im adorum Snapshot erfassten Portale ein lauer Monat. Der Finanzbranche fehlten die großen Aufregerthemen und langsam aber sicher setzte das Sommerloch ein. Im Monatsvergleich hat dies einen durchgängigen, teilweise recht starken Reichweitenverlust zur Folge. Bei den „klassischen“ Finanzportalen verliert wallstreet:online verhältnismäßig am wenigsten und liegt mit jeweils knapp unter -9% noch in den Top 3.

Die aktuellen „Top 3“-Platzierungen lesen sich folgendermaßen:

  • Visits in Mio. (Juni 2011, IVW)

12,29 – finanzen.net
10,60 – OnVista
9,69 – Handelsblatt.com

  • Page Impressions in Mio. (Juni 2011, IVW)

71,71 – OnVista
62,05 – finanzen.net
46,63 – ARIVA.DE

  • Veränderungen Visits Mai/Juni (IVW)

-5,79% – Der Aktionär
-8,36% – wallstreet:online
-9,58% – finanznachrichten.de

  • Veränderungen Page Impressions Mai/Juni (IVW)

-4,10% – boerse-online.de
-8,32% – Handelsblatt.com
-8,72% – wallstreet:online

25. Juli 2011  |  Veröffentlicht in Blog, Snapshot  |  Keine Kommentare

Mai: Zurück zu alter Stärke

Bis auf wenige Ausnahmen haben fast alle untersuchten Finanz-Websites im Mai an Reichweite hinzugewonnen. Das bemerkenswerteste Wachstum erzielte dabei Handelsblatt.com. Mit einem Plus von 22,12% an Visits und 25,22% an Page Impressions wächst das Portal mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz am stärksten.

Die aktuellen „Top 3“-Platzierungen lesen sich folgendermaßen:

  • Visits in Mio. (Mai 2011, IVW)

14,43 – finanzen.net
12,56 – OnVista
10,73 – Handelsblatt.com

  • Page Impressions in Mio. (Mai 2011, IVW)

86,83 – OnVista
75,67 – finanzen.net
53,60 – ARIVA.DE

  • Veränderungen Visits April/Mai (IVW)

22,12% – Handelsblatt.com
13,71% – FTD.de
13,11% – finanzen.net

  • Veränderungen Page Impressions April/Mai (IVW)

25,22% – Handelsblatt.com
12,94% – Telebörse.de
10,58% – finanzen.net

22. Juni 2011  |  Veröffentlicht in Blog, Snapshot  |  1 Kommentar

Kurzmitteilungen: Xing, Deutsche Bahn, Green IT

Relaunch bei Xing
Das Business-Netzwerk Xing unterzieht sich einem fundamentalen Umbau und startet im Juni 2011 mit neuer Seitenstruktur und vereinfachter Navigation. Ähnlich wie bei Facebook rücken die Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk in den Mittelpunkt. Die wichtigsten Veränderungen präsentiert Xing auf einer Sonderseite.
XING

Neue Social-Media-Aktivitäten bei der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn will ihr Engagement im Social Web verstärken. Das Unternehmen soll damit näher an die Kunden gebracht werden. Ob dieser zweite Versuch nach der letztjährigen Chefticket-Aktion gut geht, wird bei t3n diskutiert.
t3n News

Green IT: Wie viel Strom verbraucht das Netz?
Die großen IT-Unternehmen wie Google und Facebook verbrauchen enorme Mengen an Energie. Ökologische Nachhaltigkeit spielt dabei bislang kaum eine Rolle. Durch räumliche Distanz und Abstraktheit der Cloud fehlt bei den Endverbrauchern das Bewusstsein; ein blinder Fleck im Auge der digitalen Gesellschaft.
ZEIT Online

ASB Bank pusht ihre Facebook-Filiale
Die neuseeländische Bank belässt es nicht bei der bloßen Präsenz im sozialen Netz sondern verfügt über die weltweit erste Facebook-Filiale. Hier können sich die Kunden via Facebook-App direkt mit ihren Bankberatern austauschen. Hype oder realistisches Geschäftsmodell?
Social Banking 2.0

Online bringt mehr als Fernsehen
Onlinewerbung ist im Kampagnenmix zu Unrecht unterrepräsentiert. Eine Studie von Yahoo Deutschland hat ergeben, dass sich die Zahl der Produktkäufe durch Onlinewerbung stärker steigern lässt als durch TV und Print.
internetworld.de

17. Mai 2011  |  Veröffentlicht in Allgemein, Blog  |  Keine Kommentare

April: Ausnahmen bestätigen die Regel

Nach der Explosion der Besucherzahlen im durch Japan, Libyen und Wahlen geprägten März gingen die Klickzahlen bei den Finanzportalen im April erwartungsgemäß wieder stark zurück. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Als einzige Seite konnte der Online-Ableger des Manager Magazins im Vergleich zum März gegen den Trend stark hinzugewinnen.

Die aktuellen „Top 3“-Platzierungen lesen sich folgendermaßen:

  • Visits in Mio. (April 2011, IVW)

12,75 – finanzen.net
11,48 – OnVista
8,88 – FTD.de

  • Page Impressions in Mio. (April 2011, IVW)

79,09 – OnVista
68,43 – finanzen.net
48,57 – ARIVA.DE

  • Veränderungen Visits März/April (IVW)

+18,60% – manager-magazin.de
-17,76% – wallstreet:online
-17,81% – ARIVA.DE

  • Veränderungen Page Impressions März/April (IVW)

+38,63% – manager-magazin.de
-2,68% – wallstreet:online
-9,76% – finanznachrichten.de

11. Mai 2011  |  Veröffentlicht in Blog, Snapshot  |  Keine Kommentare

Social Media ROI: „A multiple choice scoring to an essay question”

Die Frage nach einem Social Media Return on Investment könnte wohl eines der meistdiskutierten Themen des Jahres in der Medienbranche werden. Immer mehr Unternehmensvorstände verlangen handfest Zahlen. Doch wie sollen die Erfolge erfasst und quantitativ dargestellt werden? Ein typischer ROI wie im klassische Marketing ist an dieser Stelle kaum realisierbar. Es handelt sich um menschliche Interaktionen, um Dialoge, Gespräche und Konversationen zwischen Unternehmen und Kunde aber auch zwischen Kunde und Kunde. Wie soll durch eine Kennzahl Ironie, Sarkasmus, mitschwingende Untertöne oder Subtexte erfasst werden? Und wie ist das Aufwand-Erfolgs-Verhältnis?

Es fängt schon mit dem Problem der Aufwandserfassung an. Die meisten Unternehmen dachten sich, wir probieren das mal aus, wir wollen dabei sein. Es fing also mit einem Versuch an, neben dem Tagesgeschäft Social Media Aktivitäten zu schalten. Doch auch nach dem ersten Hype hält sich das Thema Social Media bei den Unternehmen und die Fananzahlen wachsen. Der Aufwand steigt; doch nur selten werden dafür auch neue, eigene Ressourcen geschaffen.

Dass sich Social Media Aktivitäten nicht 1:1 in den Absatzzahlen ablesen lassen zeigt beispielsweise die wohl bekannteste und erfolgreichste Online Marketing Kampagne im Social Web: Die Old Spice Kampagne. Die Interaktionen im Web stiegen zwar um 800% an, wohingegen sich die Umsätze „nur“ um 107% steigerten.

Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass sich Social Media Aktivitäten lohnen und sich nach eigenen Angaben positiv auf die wirtschaftliche Lage von Unternehmen auswirken. Dabei spielt vor allem der Zugang zu Wissen eine zentrale Rolle, der durch die vereinfachte und kostengünstigere Kommunikation und Vernetzung, auch intern den Unternehmen langfristig einen Vorteil verschafft, die Social Media Dienste einsetzen.

Es müssen also andere Erfolgskriterien definiert werden und Aktionen festgelegt werden, mit denen die gesetzten Ziele erreicht werden können. Eine gute nach außen vermittelbare Erfolgsgröße ist die Reichweite, die angibt, wen eine Nachricht erreicht und wer darauf reagiert. Ziele von Social Media Aktivitäten sind hauptsächlich die Bildung und Stärkung einer Marke, der kommunikative Eindruck eines Unternehmens, Kundenbindung etc. Bei der Erfolgsmessung geht es dann weniger darum, das Ergebnis als Kennzahl anzugeben, als vielmehr festzustellen, ob man mit der Konversation und den Dialogen mit (potentiellen) Kunden das erreicht hat, was man sich vorgenommen hatte. Die Stimmung der Kunden lässt sich zwar teilweise in positive, negative und neutrale Reaktionen einteilen; dabei sollte man jedoch beachten, den gesamten Gesprächsverlauf zu betrachten, da sich die Stimmung während des Dialogverlaufs ändern kann.

Es muss sich also von der Vorstellung gelöst werden, Social Media wäre wie jede klassische Marketing-Kampagne durch ein Reporting zu dokumentieren; denn eine Diskussionsfrage lässt sich eben nicht durch das Ankreuzen einer Mutiple-Choice-Antwort klären.

4. Mai 2011  |  Veröffentlicht in Allgemein, Blog  |  Keine Kommentare

adorum Big Picture 2010-IV: Neue Rekordwerte zum Jahresende

Die im adorum Big Picture erfassten Finanz- und Börsenportale können sich insgesamt über wachsende Nutzerzahlen freuen und erreichen erneut Spitzenwerte in den verschiedenen Kategorien.

Das Siegertreppchen war jedoch auch dieses Mal unumstößlich: Bereits zum vierten Mal in Folge besetzen die folgenden drei Portale in dieser Konstellation die Spitzenpositionen im adorum Score:

  1. finanzen.net mit neuem Rekordwert von 83,71 Punkten
  2. OnVista mit 78,41 Punkten und
  3. ARIVA.DE mit 68,94 Punkten


Aber auch das Mittelfeld kann punkten; die aktuellen Ergebnisse bescheren wallstreet:online und finanztreff.de jeweils einen Aufstieg um einen Platz. Dadurch verringert sich der vorher auffällige Abstand von den Spitzenpositionen zu den hinteren Plätzen.

Verschaffen Sie sich in unserem Showroom durch graphische Darstellung einen Überblick über ausgewählte Ergebnisse.

Bei Fragen zur Analyse oder Interesse an der ausführlichen Vollversion stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

19. April 2011  |  Veröffentlicht in Allgemein, Blog  |  2 Kommentare

Jahresendrallye

So kurz vor Weihnachten und angesichts eines DAX-Standes um die 7.000 Punkte ist mal wieder die viel- und womöglich zu oft zitierte Jahresendrallye in aller Munde. Ob man den Begriff nun mag oder nicht, passen würde er auch in Bezug auf die Reichweiten der Finanzportale im vergangenen Monat. Im adorum snapshot 12-2010 legt die Mehrzahl der Portale in Sachen Visits und Page Impressions (PI) im zweistelligen Bereich zu. OnVista konnte erstmals seit November 2008 wieder die Grenze von 100 Mio. PI knacken und liegt mit 102,38 Mio. an erster Stelle bei den absoluten Page Impressions.

Die aktuellen „Top 3“-Platzierungen lesen sich folgendermaßen:

  • Visits in Mio. (November 2010, IVW)

13,35 – OnVista
12,71 – finanzen.net
9,96 – Handelsblatt.com

  • Page Impressions in Mio. (November 2010, IVW)

102,38 – OnVista
76,25 – finanzen.net
60,74 – ARIVA.DE

  • Veränderungen Visits Oktober/November (IVW)

+16,15% – Der Aktionär
+14,74% – wallstreet:online
+13,80% – finanzen.net

  • Veränderungen Page Impressions Oktober/November (IVW)

+17,54% – finanzen.net
+15,90% – wallstreet:online
+15,43% – ARIVA.DE

9. Dezember 2010  |  Veröffentlicht in Snapshot  |  Keine Kommentare

Ein Herbst voller Neuigkeiten

Idealerweise haben wir verstanden unsere Social Media Präsenz nicht einem überdimensionalen Tupper-Abend nachzuempfinden. Ferner ist es durch das Überangebot an Plattformen wichtig, fokussiert zu bleiben wo man welche Zielgruppe erreichen möchte. Doch selbst mit Augenmerk auf die „Großen“, ist es mit dem einmaligen Einrichten eines Kontos bei Facebook oder Twitter nicht getan. Auch hier gilt es, mit dem beständigen Wandel Schritt zu halten. Das Potential und die Möglichkeiten der von Facebook neu herausgebrachten „Orte“-Funktion, einem Lokalisierungsdienst, der es dem User ermöglicht seinen genauen Standort in Statusmeldungen zu integrieren, sind bisher nur zu erahnen.

Auch wer sich bei Twitter bereits heimisch fühlte, darf die Ohren wieder spitzen: Der Mikroblogging-Dienst wird in den nächsten Wochen mit komplett neuem Design und veränderter Handhabung erscheinen. Gleichzeitig nehmen die Gerüchte über Googles Versuch sich im Social Web zu etablieren, nicht ab. Zwar scheint es, dass sich der Suchdienst mit einem Format namens „Google Me“ mehr um eine Integration vorhandener Dienste bemüht und weniger um eine neue Art von Netzwerk, was die Spannung darauf allerdings nicht schmälert. Aber wie TippEx mit „hunter shoots bear“, einer interaktiven und viralen Kampagne auf YouTube, zeigt, ist dem Ideenreichen auch auf bestehenden Netzwerken die gewünschte Mundpropaganda (in Form von Status-Updates, Retweets und Blogs) garantiert.

Gegen Jahresende, so die Vorhersagen, durchbricht die klassische Online-Werbung erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro, während Display-Werbung auf Mobiltelefonen eine Steigerung um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres erfahren soll. Es wird also nicht direkt einfacher, geschweige denn billiger, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.  Denjenigen aber, die es schaffen mit Ideenreichtum, Kreativität und dem richtigen Kommunikations-Mix zu überzeugen, werden es Blogger, Facebooker oder Twitterer mit Kommentaren, Verlinkungen und vielleicht auch mit ein bisschen Hype danken.

1. Oktober 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

August: Dem Sommerloch getrotzt…

Mit der Print-Meldung „Großer Blumenkübel zerstört“ wurde ein derartiger Hype auf Twitter ausgelöst, dass auch während des Sommerlochs fleißig „gezwitschert“ werden konnte. Im adorum snapshot 09-2010 kann vom Sommerloch keine Rede sein. Speziell die Besucherzahlen für Der Aktionär, wallstreet:online und finanzen.net sind auffällig stark gestiegen. Auch in Sachen Page Impressions (PI) kann Der Aktionär mit einem Wachstum von 10,77% glänzen. Bei den absoluten PI liegt OnVista mit 81.89 Mio. klar an der Spitze und vor finanzen.net mit 54,24.

Die aktuellen “Top 3″-Platzierungen lesen sich folgendermaßen:

  • Visits in Mio. (August 2010, IVW)

11,40 – OnVista
9,98 – finanzen.net
8,68 – Handelsblatt.com

  • Page Impressions in Mio. (August 2010, IVW)

81,89 – OnVista
54,24 – finanzen.net
45,64 – ARIVA.DE

  • Veränderungen Visits Juli/August (IVW)

+6,74% – Der Aktionär
+4,01% – wallstreet:online
+2,66% – finanzen.net

  • Veränderungen Page Impressions Juli/August (IVW)

+10,77% – Der Aktionär
+9,34% – wallstreet:online
+8,62% – ARIVA.DE

14. September 2010  |  Veröffentlicht in Snapshot  |  Keine Kommentare

Wenn Videos zu Viren werden

Will It Blend?Sie werden verlinkt, verschickt, gepostet und millionenfach geklickt; die Rede ist von viralen Werbespots, die dieser Tage auf zahlreichen Seiten in einer aktuellen Top Ten gewürdigt werden. Interessant ist, dass es unter den meistgesehenen Filmen um Produkte geht, die für sich genommen weder “hip”, noch “trendy” oder “stylish” sind. Schließlich gilt es bei der erfolgreichsten Video-Reihe “Will it blend?“, Gegenstände des täglichen Gebrauchs durch einen Küchenmixer zu jagen. Ob iPad, Golfball oder Vuvuzela – Firmengründer Tom Dickson shreddert so ziemlich alles, was ihm in seiner Fernsehküche in die Finger kommt oder von seinen Fans explizit gewünscht wird.

Ein weiteres Beispiel für ein recht gewöhnliches Produkt ist die “Old Spice“-Kampagne, in der ein sexy Männermodel das traditionsreiche Eau de Toilette (das es immerhin schon seit 72 Jahren gibt) in ein zeitgemäßes Online-Umfeld und auf Platz drei der Viral-Charts katapultiert. Die Videos sind im höchsten Maße unterhaltsam, müssen das aber nicht zum Selbstzweck allein bleiben, wie die unter anderem Verkaufszahlen zeigen. So wird der Kampagne zugeschrieben den Umsatz in den letzten Monaten erheblich gesteigert zu haben. Zwar wird auch über das genaue Umsatzplus und den Einfluss anderer Marketingmaßnahmen gestritten, von der Hand weisen lässt sich die sympathiesteigernde Wirkung dieser Videoclips wohl kaum. Kreativ und witzig bleiben sie allemal.

7. September 2010  |  Veröffentlicht in Allgemein  |  Keine Kommentare

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