adorum Big Picture 2010-II: finanzen.net im Reichweitenvergleich mit neuem Rekordwert
Berlin, 11. Oktober 2010 – Finanzen.net ist nach quantitativen Gesichtspunkten das attraktivste Angebot unter den Finanzportalen im deutschsprachigen Internet. Bereits zum vierten Mal in Folge erreicht das Portal die Top-Platzierung in der Reichweiten-Analyse „Big Picture“. Die von der Berliner Agentur adorum initiierte Studie vergleicht die wichtigsten Finanzseiten und aggregiert verschiedene Reichweiten-Kennzahlen in einem eigenen Scoring-Modell. Mit einem neuen Rekordwert von 80,3 von maximal 100 möglichen Punkten festigt finanzen.net seine Spitzenposition vor OnVista und ARIVA.de, die beide ebenfalls zum wiederholten Male überdurchschnittlich abschneiden.
Die von der Kommunikationsagentur adorum ermittelte Gesamtpunktzahl basiert sowohl auf absoluten Reichweitendaten als auch auf Wachstumsveränderungen und Nutzungsintensitäten einzelner Internetangebote. Um den Veränderungen im AGOF-Erhebungsverfahren weiterhin Rechnung zu tragen, kommt im aktuellen „Big Picture“ erneut der von adorum errechnete Unique User-Index zur Anwendung. Dieser zeigt das indexierte Verhältnis der Unique User Zahlen von Finanzportalen im Vergleich zum Benchmarkportal Handelsblatt.com, das im Zweijahresrückblick durchgehend die meisten Unique User erreicht. Neu in der Analyse ist die Ausweisung der Homepage Impressions pro Monat und deren Anteil an den gesamten Seitenabrufen des jeweiligen Angebots.
In der Detailbetrachtung verzeichnet FTD.de mit über 27 Prozent das größte Wachstum bei den Unique Usern. Die Zahl der Visits stagniert in der Gesamtheit, wobei finanzen.net mit einem Plus von knapp 14 Prozent im Vergleich zum Vorquartal am stärksten zulegt. Bei den Page Impressions gibt es in der kurzfristigen Betrachtung kaum auffällige Veränderungen; OnVista bleibt mit über 90 Mio. Seitenabrufen pro Monat unangefochtener Spitzenreiter in dieser Kategorie. ARIVA.de ist erneut mit über 10 Seitenabrufen pro Besuch das besuchsintensivste Börsenportal, während finanztreff.de die meisten Seitenabrufe pro einzelnem Besucher ausweist und nutzungsintensivste Finanzseite bleibt.
Das adorum „Big Picture“ unterstützt Werbetreibende bei ihren Allokations-Entscheidungen in mehrfacher Hinsicht. Der Scoring-Vergleich lässt auf einen kurzen Blick erkennen, welches das nach quantitativen Gesichtspunkten leistungsstärkste Internetangebot ist und bietet somit eine hilfreiche Orientierung bei der Feinsteuerung von Mediaplanungen. Die detaillierten Daten zur Reichweitenentwicklung und Wachstumsveränderungen stellen eine sinnvolle Unterstützung für Entscheidungen über mittel- und langfristige Online-Kooperationen dar.
Ein Herbst voller Neuigkeiten
Idealerweise haben wir verstanden unsere Social Media Präsenz nicht einem überdimensionalen Tupper-Abend nachzuempfinden. Ferner ist es durch das Überangebot an Plattformen wichtig, fokussiert zu bleiben wo man welche Zielgruppe erreichen möchte. Doch selbst mit Augenmerk auf die „Großen“, ist es mit dem einmaligen Einrichten eines Kontos bei Facebook oder Twitter nicht getan. Auch hier gilt es, mit dem beständigen Wandel Schritt zu halten. Das Potential und die Möglichkeiten der von Facebook neu herausgebrachten „Orte“-Funktion, einem Lokalisierungsdienst, der es dem User ermöglicht seinen genauen Standort in Statusmeldungen zu integrieren, sind bisher nur zu erahnen.
Auch wer sich bei Twitter bereits heimisch fühlte, darf die Ohren wieder spitzen: Der Mikroblogging-Dienst wird in den nächsten Wochen mit komplett neuem Design und veränderter Handhabung erscheinen. Gleichzeitig nehmen die Gerüchte über Googles Versuch sich im Social Web zu etablieren, nicht ab. Zwar scheint es, dass sich der Suchdienst mit einem Format namens „Google Me“ mehr um eine Integration vorhandener Dienste bemüht und weniger um eine neue Art von Netzwerk, was die Spannung darauf allerdings nicht schmälert. Aber wie TippEx mit „hunter shoots bear“, einer interaktiven und viralen Kampagne auf YouTube, zeigt, ist dem Ideenreichen auch auf bestehenden Netzwerken die gewünschte Mundpropaganda (in Form von Status-Updates, Retweets und Blogs) garantiert.
Gegen Jahresende, so die Vorhersagen, durchbricht die klassische Online-Werbung erstmals die Grenze von fünf Milliarden Euro, während Display-Werbung auf Mobiltelefonen eine Steigerung um 23 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres erfahren soll. Es wird also nicht direkt einfacher, geschweige denn billiger, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Denjenigen aber, die es schaffen mit Ideenreichtum, Kreativität und dem richtigen Kommunikations-Mix zu überzeugen, werden es Blogger, Facebooker oder Twitterer mit Kommentaren, Verlinkungen und vielleicht auch mit ein bisschen Hype danken.

